Bild: Baum des Lebens - Weltenbaum
Bild: Der Zaunreiter

 


   

   

   

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Möglichkeiten


Bild: Die Trommel ruftIn schamanischen Techniken wird die Bewusstseinsänderung mit Hilfe eines Rituals gezielt zum Zweck der positiven Veränderung eines realen Problems eingesetzt. Kernstück ist immer ein bewusstes inneres Überschreiten der Grenzen (des »Zauns«) unserer Wirklichkeit — oft als schamanische Reise bezeichnet.

Außer ihr gibt es eine Vielzahl weiterer spiritueller Techniken. Entstanden sind sie im Kontakt mit dem inneren Land der Seele, der »anderen Welt« und unterliegen keinem festen Ablauf wie eine Zere­monie, sie basieren auf Erfahrungswerten und den von dort erhaltenen Hinweisen. Allgemein kann zur Wirksamkeit der Rituale festgestellt werden, dass die schamanisch Tätigen sich selbst zurück­nehmen müssen. Denn ihre persönlichen Vorstellungen, Neigungen und Mei­nungen sollen nicht in die rituelle Arbeit einfließen. Der Erfolg dieser Arbeit wird zudem auch durch ihre Erfahrung, ihr Vertrauen und Können beeinflusst. Dies alles bildet das »Set« (Mindset), also die Befindlichkeit, die mentale Verfassung der schamanisch Tätigen, die den Hintergrund für das Gelingen des Rituals liefern. Neben der verwendeten Trancemethode beeinflusst als weiteres das »Setting«, also die Umgebung in der das Ritual stattfindet, das Gelingen. Ein ruhiger, positiv aufgeladener und ungestörter Ort ist deshalb empfehlenswert.

Und so gibt es vielerlei, wo schamanische Methoden helfen können:

 

Bild: BindungBindungsprobleme
Ein Mensch ohne jegliche Bindungen ist selten wirklich frei, sondern eher haltlos. Doch nicht alle Bindungen sind gut für uns. Und wenn sie es früher mal waren, so kann es sein, dass sie sich heute negativ auswirken. Da gibt es psy­chische Fesseln, emotionale Blockaden und Seelenverträge — auch aus früheren Leben — die uns schaden, von denen wir aus eigener Kraft aber nicht los­kommen. Und manchmal gar nicht wissen, dass sie überhaupt da sind. Wie ein Treibanker halten sie uns dann auf immer demselben Kurs und wie ein Klotz am Bein bremsen sie unser Voran­kommen. Aber auch das Gegenteil ist notwendig, wenn man eine neue, positive Richtung einschlagen will, eine neue Beziehung (zu was auch immer) aufbauen will — und nicht kann.


Bild: ExtraktionFremdkörper
Ein Nagel in der Wand macht Sinn und kann nützlich sein. Ein Nagel im Brett auch, im Finger auf keinen Fall. Er ist dort ein Fremdkörper, völlig fehl am Platz, der erhebliche Verletzungen hervorruft. Geistige Wesenheiten, spirituelle Fremdkörper und -objekte können genauso wie ein Nagel eindringen, unter Umständen mit fatalen Folgen. Manchmal werden sie sogar aus böswilliger Absicht »abgefeuert«. Auch in dem uns umgebenden Ener­gie­körper, der Aura, können sie sich verletzend bemerkbar machen. Und genauso wie ihre materiellen Gegenstücke können und sollten sie entfernt werden. Eine Sonderform der Extraktion ähnelt dem in christlichen Kreisen bekannten Exorzismus.


Bild: Handauflegenenergetische Störungen
Auch der Energiekörper des Menschen kann direkt behandelt werden. Mittels Handauflegen ist es möglich, Energie in den Körper fließen zu lassen, an die Orte, die solchen Energiezufluss besonders bedürfen. Auch die Aura kann bei dort erkennbaren Störungen behandelt und die Chakren können gereinigt und harmonisiert werden — das alles kann auf körperliche und seelische Problemfelder positiv einwirken.


Bild: SeeleSeelenverlust
„... Ich fühle mich irgendwie so ... da ist so ein »Loch« ...”   Manchmal stimmt das mehr als man es selbst wahr haben will. Belastende Ereignisse (auch wenn sie längst vergessen sind) können so gravierend sein, dass sich Teile unserer Seele abspalten und in andere Daseinsbereiche fliehen um der Belas­tung zu entgehen. Der Mensch ist dann sozusagen seelisch »amputiert«, was sich in mancherlei seelischen Störungen zeigen kann. Liegt ein Seelenverlust vor, ist es die schwierige Aufgabe, die Ursache aus­zumachen und, wenn möglich, diesen Seelenanteil aus den anderen Daseinsbereichen zurück zu holen und wieder zu integrieren. Meist wird der / die Betreffende dann sein Leben — und wenn es nur in Teil­bereichen ist — ändern (wollen).


Bild: Begleiter in die andere WeltSeelen-Übergänge
Es gibt Fälle, da ist die Begleitung der menschlichen Seele bei ihrem Wechsel in die jenseitige Welt durch eine zweite Person nötig. Zum einen beim Sterbeprozess selbst, aber auch in den Fällen, wie einem plötzlichen Unfalltod, wenn sie nicht wahr haben will, dass ihr Körper tot ist und sie selbst hier nicht mehr hingehört. Oder, weil sich eine Seele wegen fortbestehender inneren Bindungen noch nicht von ihrem irdischen Leben und ihrer gewohnten Umgebung trennen kann oder will. Beide letzteren Fälle können sich nach außen im Erleben anderer Personen bemerkbar machen. Hilfestellung und Geleit in die von der Seele noch unerwarteten und unbekannten Welt sollte nur jemand geben, der diese andere Welt gleichermaßen in einer bewussten Trance betreten und sich dort frei bewegen kann. Der griechische Ausdruck für Seelenbegleiter lautet Psychopompo.


Bild: räuchernEntfernen von Fremdenergien
„... ich fühle mich nicht mehr wohl hier ...”   Im Laufe der Zeit können sich so manche fremde und störende energetische »Überbleibsel« in Menschen und / oder Gemäuern um uns herum ansammeln. Durch Streit, Unglück, unsympathische oder gar übelwollende Hausgenossen. Dann ist eine ener­getische Haus- oder Wohnungs­reinigung angesagt. Bei Menschen kann man dies natürlich nur tun, wenn sie mit diesem Vorgang einverstanden sind. Meist genügt dafür eine Reinigung durch Räucher­werk, in einigen Fällen ist allerdings mehr nötig. Wenn zum Beispiel fremde geistige Kräfte oder Seelen Verstorbener ihren besetzten Platz einfach nicht verlassen wollen.


Bild: Runen

Entscheidungshilfe
„... Was kommt - was wird ...”   Wer wüsste das nicht gerne? Man braucht schließlich Entscheidungs­hilfen. Schon immer befragten Menschen das Göttliche, die andere Seite der Wirklichkeit, in der es keine Zeit gibt, wo das für uns Zukünftige also schon gegenwärtig ist. Dies wird als Divination bezeichnet. Ob dies immer so gut für uns ist und die erhaltenen Antworten uns ruhiger und zufriedener stellen, oder ob sie nicht etwa Angst erzeugen, ist eine andere Frage. Die Zukunft ist jedoch nicht unbedingt festgeschrieben, sie kann viele Variablen haben und kann durch unsere Ent­scheidungen (bedingt) verändert werden — wenn wir das wollen und uns die Möglichkeit dazu bleibt. Das wussten schon unsere Altvorderen und sprachen von den drei Nornen, die den Lebens­strang, den Weg eines Menschen aus seinen Taten und Unter­lassungen zusammen fügen. Anders gesagt: Jeder ist am Ende da, wo er / sie hingegangen ist.


Bild: Viele Wege, was tun?Rat suchen
Guter Rat ist teuer. Sagt man. Gerne hilft uns die nicht-alltägliche Wirklichkeit in unserer Frage nach Hilfe auf unserem Lebensweg. Allerdings gibt es da Ein­schrän­kungen. Sie rät wirklich nur. Und auch nicht unbedingt in ganz alltäglichen Dingen wie: "Was kochen wir denn heute?" Auch Fragen in der Art: "Wie soll ich mich entscheiden" oder "was soll ich tun", werden oft gar nicht oder nur doppel­deutig beantwortet. Die Wesen aus der nicht-alltägliche Wirklichkeit nehmen uns Menschen nämlich unsere Entscheidungen nicht ab. Man sollte sich eine Frage nach einem Rat also vorher gut überlegen und sie eindeutig und trotzdem offen formulieren.




Und sonst noch? Da gibt es z. B.:

Bild: Mensch im MittelalterDie Rückführung
„... als wär' ich schon mal hier gewesen ...”   Ein dejà-vu-Effekt? Zwar nicht immer, aber durchaus existiert auch das, was wir Reinkarnation nennen; dass eine Seele sich also wiederholt in einem menschlichen Körper inkarniert — und damit Eigenarten und Geschehnisse, sogar teilweise Er­innerungen, in diesem neuen Körper mit sich herumträgt. Und die betreffende Person dann Dinge »weiß«, die eigentlich nicht aus ihrer Erfahrungswelt stam­men. Nicht stammen können. Bevor man jetzt an seinem Verstand zweifelt, ist es nicht verkehrt, auch eine Rückführung in Erwägung zu ziehen.


Bild: MedizinkreisMedizinkreis / Medizinrad
Die uralte Kraft des Medizinkreises ist uns westlichen Menschen heute wieder zugänglich, um wieder Zuversicht, Energie und Mut (auch Heilung) zu ge­winnen. Es besteht im Grunde aus einem was auch immer gestalteten Kreis. Man begibt sich hinein und legt seine Sorgen und Bitten kraftvoll und nachdrücklich den angesprochenen, wohlgesonnenen Kräften »ans Herz«, damit sie für uns helfend tätig werden. Am besten ist ein solcher Medizinkreis in der freien Natur aufzubauen und dort die Ritualarbeit durch­zuführen — ein geeigneter, ungestörter Ort vorausgesetzt. Aber auch in der Stadt, in der Mietwohnung ist so etwas machbar. Im Medizinkreis ist man für sich selbst tätig, nicht für andere.
     Das komplexere Medizinrad hat eine etwas andere Zielrichtung, von ihm gibt es die verschiedensten Ausführungen. Sie alle spiegeln Modelle der Welt und der Schöpfung, wobei jede der einzelnen Positionen des Rades (bis zu 36) ihre eigene, bestimmte Bedeutung hat. In der freien Natur kann man ein solches Rad komplett mittels Steinen auslegen, die Ideen, Bilder, Kräfte usw. spiegeln. Je nach Bedürfnis stellt man sich auf einen Stein/Position, um bestimmte Aspekte der Wirklichkeit spirituell zu erfahren, bzw. zu beeinflussen. Das Rad dient damit der Realitätsgestaltung. Zu Hause auf dem Tisch geht das im Kleinen z. B. mit Legen von Karten (Tarot oder ähnlichem).

Die Liste lässt sich fortsetzen.
Manche indigenen Schamanen heilen mit Gesängen, bei den Shipibo am Amazonas »Icaros« genannt. Oder sie heilen mit Sprüchen — was auch unsere Ahnen kannten. Andere kom­munizieren mit Pflanzen und lassen sich von ihnen führen, die heilende Kraft dieser Pflanzen einzusetzen. Einen großen Raum nimmt auch die Verbindung zu und mit den Ahnen ein, ebenso wie die noch vor der Sauna entstandene Schwitzhütte, die den »Schoß von Mutter Erde« symbolisiert und die therapeutisch-rituellen Praktiken dient. Und anderes mehr.


Und warum bezeichne ich mich als »Zaunreiter«, wo hier doch von schamanischen Techniken die Rede ist?
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